•400 v. Chr. Grabbeigaben aus der Eisenzeit (Britz)

•949 Frühester urkundlicher Nachweis der Bierherstellung im Gebiet von Berlin: Stiftungsurkunde des Bistums Brandenburg

•1319 erste amtliche Urkunde über die Bierherstellung in Berlin

Markgräfin Agnes:  Untersagung des Brauens auf dem Lande über den eigenen Bedarf hinaus è Brauen ist städtisches Vorrecht

•Mit der Blütezeit der Städte: Entwicklung des Brauwesens

•1370 Verordnung des Rates der Städte Berlin und Cölln

- Bierbrauerei und Bierausschank düfen nur noch von Berliner Bürgern ausgeübt werden

- Rat der Stadt bestimmt die freizugebende Getreidemenge, die Malzmenge und den Bierpreis

- Handelsfreiheit, Schutzzölle

- für jede gebraute Tonne Bier è 3 Pfennige an den Rat der Stadt

- Ausschank fremder Biere nur im Ratskeller

•1448 Brauergilde in Prenzlau. Prenzlauer Ratsherren
als Schlichter beim „Berliner Unwillen"

•1641     250 Brauhäuser bei 15 000 Einwohnern

•1730     426 Braustätten

•1731     22. Juni; Verabschiedung einer Reichszunftordnung: Verlust der Selbständigkeit
   der Zünfte

•1740    Friedrich II König von Preussen: Wiederaufleben des städtischen Handwerks

            (befiehlt den Zünften die Errichtung repräsentativer Gewerkshäuser)

 

Berliner Brauerwappen um 1750:

•Jährliche Versammlung der Berliner Braumeister zu Lichtmeß (2. Februar)

•Vier Morgensprachen pro Jahr (Dienstags nach Ostern, Pfingsten, Dionysius (9.Oktober) und nach Purificationis Mariä (Lichtmess, 2.Februar)

–Vorbringen des Anliegens zur Zulassung zum Gewerbe als gleichberechtigtes Mitglied der Innung

–Teilnahmepflicht für alle Meister

•Regelung des Brauwesens:

–Einteilung (Verlosung) der Brautermine mit der gemeinschaftlichen Braupfanne

•Fernhaltung Nichtzünftiger

•Finanzielle Unterstützung
(Darlehen) an Mitglieder

Innungsprotokollbuch 1573 bis 1582, Berlin:

 Anno Domini 1582, Namen :

BartolomeusBeleke
Michael Ebbentin
Johan Olzen
Claus Raboll
Christian Erxlebe
Balzar Kraft
Andres Fischer
Matthes Belke
JochimMangelstorff
……….