Auszug aus der Satzung:

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die seine Ziele unterstützt; die Art der jeweils möglichen Mitgliedschaft regelt sich nach den nachstehend bestimmten Voraussetzungen.

Alle Mitglieder und die Stifte haben Rederecht auf den Mitgliederversammlungen.

(1.1) Als ordentliches Mitglied (oM) kann jeder aufgenommen werden, der eine Ausbildung (Geselle, Meister oder akademische Ausbildung) der Fachrichtung Brauwesen (Brauer und Mälzer, Braumeister, Diplom-Braumeister und Diplom Brau-Ingenieur, BSc und MSc of Science Brauerei- und Getränketechnologie) abgeschlossen hat und dies unter Vorlage seines Gesellenbriefes, Meister- oder Diplomzeugnisses bezeugen kann.

Vor einer Aufnahme muss das zukünftige oM an mindestens zwei Mitgliederversammlungen im Jahr vorsprechen und seinen Willen um die Aufnahme in die Zunft bekunden. Ist das zukünftige oM bereits als Stift Mitglied der Zunft und seinen Verpflichtungen als Stift nachgekommen, wird in der nächsten Mitgliederversammlung nach Vorlage des Nachweises des Abschlusses der Ausbildung (Gesellen- oder Meisterbrief, Diplomzeugnis) über die Aufnahme als ordentliches Mitglied abgestimmt. Die Aufnahme erfolgt durch den Beschluss der Mitgliederversammlung mit ¾‑Stimmenmehrheit. Das oM ist auf die Satzung zu verpflichten. Das oM hat volle Stimmberechtigung auf den Mitgliederversammlungen.

(1.2) Als Stift kann jeder aufgenommen werden, der eine Ausbildung als Brauer oder Mälzer- bei einer Brauerei und Mälzerei absolviert, sowie Studierende der Fachrichtung Brauwesen (Dipl.-Brauing., Dipl.-Braumeister, BSc und MSc of Science Brauerei- und Getränketechnologie) aufgenommen werden. Haben die Studierenden bereits einen Gesellenbrief als Brauer- und Mälzer, sind Sie als oM zu behandeln.

Die Aufnahme als Stift erfolgt durch die Obermeister. Voraussetzung ist, dass die Obermeister und mindestens drei weitere ordentliche Mitglieder die Aufnahme vorschlagen und sich auf der Mitgliederversammlung, auf der die beabsichtigte Aufnahme durch die Obermeister mitgeteilt wird, kein Mitglied dagegen ausgesprochen hat. Spricht sich ein ordentliches Mitglied gegen eine Aufnahme aus, ist über die Aufnahme auf der Mitgliederversammlung abzustimmen. Der Lehrling muss während seiner Lehrzeit an mindestens zwei Mitgliederversammlungen im Jahr vorsprechen und seinen Willen um die Aufnahme in die Zunft bekunden.

Der Stift wählt sich während seiner Zeit als Stift ein ordentliches Mitglied als Vertreter, der ihn in die Zunft einführt und ggf. für die Beachtung seiner Interessen in der Zunft Sorge trägt.

Stifte sind auf den Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt, ihre Interessen sollen durch ihre Vertreter berücksichtigt werden.

Ein neu aufgenommener Stift ist vom Obermeister vor der Mitgliederversammlung auf die Satzung zu verpflichten. Er hat spätestens auf dieser Versammlung ein Exemplar der Satzung zu erhalten.

(1.3) Als außerordentliches Mitglied (aM) kann jeder aufgenommen werden, der die Voraussetzungen gemäß Nr. 1.1 nicht erfüllt, jedoch in einem brauerei- und mälzereinahen Tätigkeitsfeld beruflich tätig ist.

Vor einer Aufnahme muss das zukünftige aM an mindestens zwei Mitgliederversammlungen im Jahr vorsprechen und seinen Willen um die Aufnahme in die Zunft bekunden. Die Aufnahme erfolgt durch den Beschluss der Mitgliederversammlung mit 3/4-Stimmenmehrheit. Das Mitglied ist auf die Satzung zu verpflichten.

Außerordentliche Mitglieder haben uneingeschränktes Rederecht auf den Mitgliederversammlungen, Stimmrecht jedoch nur zu Beschlüssen in finanziellen Angelegenheiten.

(1.4) Als Ehrenmitglied (EM) kann jeder aufgenommen werden, der die Auflagen aus Nr. 1.2 und 1.3 nicht erfüllt, sich jedoch den Aufgaben und Zielen der Berliner Brauerzunft in besonderem Maße verbunden fühlt.

Vor einer Aufnahme muss das zukünftige EM an mindestens einer Mitgliederversammlung im Jahr vorsprechen und seinen Willen um die Aufnahme in die Zunft bekunden. Die Aufnahme erfolgt durch den Beschluss der Mitgliederversammlung mit ¾‑Stimmenmehrheit.

Das EM ist auf die Satzung zu verpflichten. Das EM hat keine Stimmberechtigung, jedoch beratende Funktion auf den Mitgliederversammlungen und hierzu Rederecht.